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Behandlung Steißbeinfistel

Konservative Behandlung Steißbeinfistel

Heilung ohne Operation? Kann man eine Steißbeinfistel selbst behandeln?

  1. Der Sinus pilonidalis ist ein Fremdkörpergranulom, verursacht durch eingeschlossene Haare. Wir sehen zwei Gründe, warum es keine Heilung ohne Operation geben kann
  2. Eine nachhaltige Heilung der Fistel kann nur gelingen, wenn die Haare im Fistelgang entfernt werden. Diese sind häufig mit der Fistelkapsel verwachsen. Nur selten lassen sie sich vollständig einfach herausziehen oder “ausbürsten” wie von Lord empfohlen.
  3. Weiterhin existiert bei jeder Steißbeinfistel eine Eintrittspforte, über die die Haare in die Fistelhöhle gelangt sind. Bei der nicht operierten Fistel handelt es sich dabei um die “pits”. Beim Rezidiv sieht man häufig am unteren Narbenpol eine trichterförmige Einziehung, über die sich Haare unter die Haut geschoben haben, bis sie dann letztendlich abbrechen und einen Wundverschluß verhindern. Diese Eintrittspforte ist “epithelisiert”, d.h. von Haut ausgekleidet. Sie kann sich deshalb nur schließen, wenn man die Ränder nochmal sparsam ausschneidet (“anfrischt”).

Es gibt aber eine Reihe von Maßnahmen, die zur Verminderung der Symptome verwendet werden, entweder in der Vorbereitung oder Nachbehandlung eines Eingriffs oder wenn eine Operation kurzfristig nicht möglich ist. Im folgenden stellen wir Ihnen Möglichkeiten der nichtoperativen Behandlung vor. 

Haarentfernung

Woher kommen die Haare, die man in der Höhle einer Steißbeinfistel findet?

  • Die überwiegende Mehrzahl wurde durch Haarwurzeln im Bereich der Gesäßfalte gebildet. Die Druckbelastung beim Sitzen schiebt das Haar wieder in die Haarwurzel zurück, bis es abbricht.
  • Bascom beschrieb darüber hinaus einen Sogmechanismus mit Ausbildung eines Unterdrucks beim Aufstehen aus dem Sitzen.
  • In der Folge kann dadurch eine Mikroverletzung in der Haarwurzel entstehen, die Keimzelle der fistelnden Entzündung darstellt.
  • Neuere Studien belegen, daß auch Haare vom Kopf in den Fistelgängen gefunden werden können.
  • Der Baustoff der Haare, das Keratin, wird manchmal nicht korrekt zu einem Haar zusammengesetzt und lagert sich in Form von scholligen Ablagerungen bzw. Schuppen aus Keratin in der Haarwurzel ab. Diese erweitert sich dadurch und wird zur Eintrittspforte für Bakterien.